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Richtig düngen leicht gemacht: Unser Dünge-Ratgeber

Pflanzen richtig düngen – wann und womit?

Über den Erfolg im Beet und ein prächtiges, gesundes Pflanzenwachstum entscheidet oftmals auch die Zugabe des korrekten Düngers. Wasser, Licht und Kohlendioxid benötigen Pflanzen, um Photosynthese zu betreiben und herrlich zu gedeihen. Die benötigten Nährstoffe werden dabei über den Boden bei der Wasseraufnahme gezogen. Was passiert jedoch, wenn der Boden ausgelaugt ist und die Pflanze daher nicht an genügend Nährstoffe gelangt? Hier kommt der Dünger ins Spiel, der die nährstoffarme Erde ausgleichen kann.

Viel hilft viel – oder doch nicht? Vorsicht, denn beim Düngen von Pflanzen, Blumen, Stauden oder Rasen kann die gut gemeinte Zugabe von zu viel Nährstoffen oder zum falschen Zeitpunkt sogar schaden und zahlreiche negative Effekte nach sich ziehen wie z.B.:

  • Wachstumsstörungen der Pflanze
  • Verlust der zugeführten Nährstoffe durch Versickern im Grundwasser
  • Bei Obst und Gemüse wird die Verzehrqualität gemindert

 Und da Dünger nicht gleich Dünger ist, gilt es bei der Frage nach dem richtigen Düngen sogar noch mehr Faktoren zu beachten:

  • Um welche Pflanze handelt es sich? (Staude, Gemüse, Obst, Blumen, Rasen…)
  • Welche Art von Dünger verwende ich hier am besten? (Depotdünger, Hornspäne, Kunstdünger…)
  • Zu welchem Zeitpunkt und in welchen Intervallen dünge ich am besten?

Wann dünge ich nun was?

Egal, um welchen Dünger es sich handelt - bei der Frage des Zeitraums gilt, immer nur in der Vegetationsperiode zwischen April und Oktober zu düngen. Verwenden Sie darüber hinaus Dünger, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass dieser ungenutzt im Boden und meist auch im Grundwasser versickert. Um das zu vermeiden, sollten Sie auch während der Düngeperiode die Uhr im Blick behalten: Am besten wirkt der Dünger, wenn Sie diesen früh morgens zugeben. Auf diese Weise können die Pflanzen ihn direkt mit dem neuen Wasser aufnehmen, das die sie nach der morgendlichen Wärme benötigen und durch die Wurzelnansaugen.

Ansonsten ist es ganz einfach: Bei natürlichen, organischen Düngern ist es ratsam, diese bereits im Herbst in das Beet einzuarbeiten, damit im Frühjahr die Nährstoffe den neuen Pflanzen zur Verfügung stehen. Kunstdünger sollte erst verwendet werden, sobald die jungen Pflanzen bereits gedeihen und kräftiger werden sollen. Langzeitdünger oder Depotdünger, in der Regel in Granulatform, kann direkt beim Einpflanzen hinzugegeben werden, um die Pflanzen gleich zu Beginn an mit allen Nährstoffen und Mineralien versorgen zu können.

Dünger für Balkon- und Zimmerpflanzen?

Auch die Pflanzen im heimischen Wohnzimmer oder in den Kästen auf dem Balkon benötigen einiges an Nährstoffen, welche sie logischerweise nicht aus der sehr begrenzten Erde ziehen können. Hier bieten sich vor allem Flüssigdünger an: Dank der flüssigen Form können die Pflanzen die Nährstoffe direkt aufnehmen und verarbeiten. Wie viel Dünger der Pflanze gegeben werden sollte, kann man am besten der Gebrauchsanweisung des jeweiligen Düngers entnehmen.

Rasenpflege: Wie den Rasen richtig düngen?

Die richtige Pflege des Rasens, also auch das Düngen, ist fast eine kleine Wissenschaft für sich und unterscheidet sich in vielen Punkten von dem, was für die Pflanzen und Gewächse im Garten gilt.

Wird der Rasen ganz neu angelegt, so empfiehlt es sich, dies im Herbst zu tun – unter direkter Zugabe eines Depotdüngers, dessen Nährstoffe dem jungen Rasen beim Keimen im Frühling dann zur Verfügung stehen. Die erste Düngung erfolgt dann idealerweise, wenn die Temperaturen bereits auf durchschnittlich 10°C angestiegen sind; meist ist dies zwischen März und April der Fall. Hierbei verwenden Sie am besten einen Langzeitdünger, damit Ihr Rasen bis zum Hochsommer mit Nährstoffen versorgt ist.

Bis dahin können Sie also getrost eine Düngepause einlegen und erst im Hochsommer nachdüngen, was praktischerweise auch gegen Klee und andere Rasenunkräuter hilft.

Ihren Rasen sollten Sie aber auch während der Düngepause stetig im Auge behalten. Denn wird Ihr Rasen trotz ausreichender Bewässerung blass oder sogar braun, leidet er unter Nährstoffmangel und Sie sollten weiteren Dünger hinzugeben. Dabei dürfen Sie natürlich nie vergessen, den Rasen ausreichend zu wässern, denn der Dünger kann nur bei ausreichender Feuchtigkeit aufgenommen werden. Der Düngekalender für Ihren Rasen sieht also im Überblick so aus:

 

Frühling

Frühsommer (Mai)

Hochsommer (Juni – August)

Spätherbst

Winter

Gabe von Langzeitdünger im März / April (sobald Temperaturen bei 10°C liegen)

Düngepause! 

Sommerdüngungen unter ausreichender Bewässerung

Neusaat des Rasens, Gabe von Langzeitdünger/ Starterdünger mit hohem Phosphorgehalt

Ende der Düngeperiode

Hier können Sie sich unsere kleine Gedächtnisstütze zum Thema Rasenpflege als pdf herunterladen.

Wenn Sie all diese Rasenpflege- Tipps beachten, steht einem gesunden, vollen und unkrautfreien Rasen nichts mehr im Wege.

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